Studien AHK Italien

In Zusammenarbeit mit akkreditierten Partnern veröffentlicht die AHK Italien Studien über aktuelle Themen im Bereich der deutsch-italienischen Wirtschaftsbeziehungen.

© AHK Italien

Italien / Deutschland: Wirtschaftsaustausch 2021

  • 2021 hat sich der Handel zwischen Italien und Deutschland stark erholt, mit einem neuerlichen Handels-Rekordvolumen von über 142 Milliarden €
  • Im Vergleich zu 2020 hat der Handelsaustausch um 22,7 % zugelegt. Damit ist Italien nach Belgien (27%) der am stärksten gewachsene Handelspartner Deutschlands.
  • Alle Schlüssel-Sektoren des deutsch-italienischen Handels erreichen das pre-pandemische Niveau von 2019 und übertreffen dies in einigen Fällen sogar, was den strukturellen Charakter des Wachstums belegt: unter den am stärksten gewachsenen Branchen sind die Stahlindustrie und die chemisch-pharmazeutische Industrie vertreten. mit einem bedeutenden Wachstum in der Elektronik / Elektrotechnik und einer guten Leistung in der Automobilindustrie.
  • Die Schlüssel-Regionen und Bundesländer im deutsch-italienischen Austausch bleiben unverändert. In Italien gewinnt die Lombardei weiter an Bedeutung, mit einem Gesamtvolumen von über 47 Milliarden.

Sectorial Business Outlook 2022

Download PDF

Insgesamt schätzen die Unternehmen ihre gegenwärtige geschäftliche Lage positiv ein und erwarten eine Verbesserung oder Stabilität in den nächsten 12 Monaten. Fast die Hälfte der Unternehmen plant, ihre Investitionen zu erhöhen, und 52% der Befragten erwarten eine höhere Beschäftigtenzahl.
Die Furcht vor steigenden Energie- (+3) und Rohstoffpreisen (+20) nimmt zu, ebenso wie die Schwierigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte zu finden (+17). Probleme mit den Lieferketten werden nach wie vor als eine der Hauptauswirkungen der Pandemie genannt: 57 % der Unternehmen geben an, dass sie Anpassungen in ihren Lieferketten planen oder bereits vorgenommen haben.

How to do business with the UN

Download Pdf

Als weltweit größter Einkäufer erwerben die Vereinten Nationen (UN) jährlich Waren und Dienstleistungen im Wert von 22,3 Milliarden USD. Dies macht die UN zu einem interessanten Geschäftspartner.

Zahlreiche deutsche Unternehmen profitieren bereits von den guten Geschäftsmöglichkeiten, die sich hierbei Unternehmen jeder Größenordnung bieten. Die Geschäftsanbahnung mit der UN verläuft grundlegend anders als mit Unternehmen des privaten Sektors.

Viele der UN-Organisationen folgen in ihrer Beschaffung eigenen Vorgehensweisen und stellen unterschiedliche Anforderungen an ihre Zulieferer.

SMART CITY - Fokus Italien

Downlad Pdf

Laut Eurostat-Statistiken leben heute 75% der europäischen Bevölkerung in Städten. Auch diese Zahl wird weltweit steigen. Nach UN-Berichten werden bis 2050 70% der Weltbevölkerung in Städten leben. Die Agglomeration in den Ballungszentren ist eine große Herausforderung, der sich die Städte heute durch digitale Technologien und ganz allgemein durch integrierte, verbundene, technologische Innovationen stellen müssen, die in der Lage sind, z.B. den öffentlichen Verkehr und die Mobilität, die Energieverteilung, die Wartung und Optimierung von Gebäuden, die öffentliche Beleuchtung, die städtische Sicherheit, die Umweltüberwachung und das Abfallmanagement intelligent zu steuern.

Italiens Städte befinden sich zwar nicht in der ersten Reihe der globalen Smart Cities, entwickeln aber verstärkt Zukunftsstrategien, beteiligen sich an Leuchtturmprojekten der Europäischen Union (EU) und erzielen langsam aber sicher nennenswerte Fortschritte dabei, das Stadtleben angenehmer, praktischer und reibungsloser zu machen.

Market data about the German healthcare industry - an overview of the sector

Download Pdf

Germany excels at all the individual industrial sectors on the European market. In the medical technology sector in particular, the Federal Republic is well ahead of the following economies: France (11.3 billion euros), Italy (9.8 billion euros) and the United Kingdom (7.2 billion euros).

Medical devices “Made in Germany” are considered a guarantee of quality and make a significant contribution to enhancing patient health care and lives all around the world. They benefit from a world-class research and business environment and they result from a close collaboration between science and industry.

© @ALESSANDROCASTIGLIONI

15. Deutsch-Italienisches Wirtschaftsforum

Download Pdf

Das Forum 2021 befasste sich insbesondere mit der Dynamik des wirtschaftlichen Wiederaufschwungs in Italien und Deutschland und ihren wirtschaftlichen Beziehungen, wobei der Schwerpunkt auf dem Kontext der europäischen Wirtschaft liegt.

Ausgangspunkt dieser Ausgabe war die Erkenntnis, dass Digitalisierung und Nachhaltigkeit wesentliche strategische Faktoren für Unternehmen sind, um sich von der Pandemie zu erholen. Gleichzeitig ist die Rolle der Unternehmen von zentraler Bedeutung für das Erreichen der Klimaziele und die erfolgreiche Bewältigung des grünen und digitalen Wandels.

Zielmarktanalyse | Bioenergie in Italien

Download Pdf

Die Ausgangssituation für Biogas und Biomethan ist in Italien als positiv zu betrachten. Italien ist nach Deutschland der zweitgrößte Biogasproduzent in Europa. Bisher wird Biogas im Land überwiegend für die Stromerzeugung verwendet. Durch die Aufbereitung (sog. Upgrading-Verfahren) wird Biomethan gewonnen. Aufgrund des guten Brennwertes und der hohen Energiedichte eignet sich die Verwendung von Biomethan als alternativer Biokraftstoff im Transportsektor, kann in das Erdgasnetz eingespeist werden oder als Brennstoff für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen dienen.
Italien gehört zu den ersten Ländern, das Biomethan als geeigneten Kraftstoff für Fahrzeuge erklärt hat. Fortschrittliches Biomethan hat dabei einen privilegierten Status. In diesem Bereich eröffnen sich interessante Absatzchancen für deutsche Technologieanbieter. 

AHK World Business Outlook - Frühjahr 2021

Download Pdf

Dank wirtschaftlicher Aufholeffekte in vielen Weltregionen haben sich die Auslandsgeschäfte der deutschen Unternehmen im Frühjahr deutlich verbessert. Steigende Preise, Energie- und Rohstoff-Knappheiten sowie Lieferkettenprobleme stehen einem ungebremsten Aufschwung jedoch noch im Wege, das zeigt der aktuelle AHK-World Business Outlook. Hier geht es zu den Ergebnissen der Umfrage.

Italien / Deutschland:
Wirtschaftsaustausch 2020

Download Pdf

Deutschland bleibt der erste Partner für Italien, während Italien in der Liste der deutschen Handelspartner von Platz 5 auf Platz 6 abrutscht. Dies ist vor allem auf einen Rückgang der deutschen Exporte 10,7 %) und weniger auf die italienischen Exporte zurückzuführen.
Die Schlüsselsektoren der deutsch italienischen Partnerschaft verlieren nicht an Relevanz.

Das Gesamtvolumen des deutsch italienischen Handelsaustausches sank 2020 um 8,7 % auf 116 Mrd. € (2019 127 Mrd.). Die Pandemie unterbricht damit einen sehr positiven Trend, der im Zeitraum 2017 2019 zu verzeichnen war, aber das Gesamtvolumen fällt nicht auf das Niveau von 2016. 

Quick Survey Coronavirus - Die Auswirkungen auf die deutsch-italienische Business Community - update Juni 2020

Download Pdf

Die Umfrage wurde im März, April und Juni 2020 unter den in Italien ansässigen Mitgliedsunternehmen der AHK Italien durchgeführt, ohne Berücksichtigung der Unternehmensgröße. Im Juni ist ein Rückgang des Einflusses der Pandemie auf die Aktivitäten der Befragten zu verzeichnen. Die Studie hebt somit die Milderung der Auswirkungen der Corona-Krise angesichts des Endes des Lockdowns der und der von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen zur Förderung einer fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung hervor. Besonderes Augenmerk wird auf die neuen Umsatzprognosen für das Jahr 2020 und den Zeitrahmen für die Rückkehr zur normalen Geschäftstätigkeit gelegt.

Italien / Deutschland: Wirtschaftsaustausch 2019 (2020)

Download Pdf

2019 bestätigte sich die starke Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland: Italien hat seinen ersten Platz als Handelspartner für Deutschland behauptet und den exzellenten Trend der letzten Jahre mit positiven Import- und Exporttrends auch langfristig bestätigt. Für Deutschland bleiben wir der fünftgrößte Handelspartner mit einer wichtigen Partnerschaft mit den nördlichen Regionen und Latium. Die deutschen Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sind die drittgrößten Handelspartner Italiens und liegen vor den USA. 

2. Sectorial Business Outlook - Mitgliederumfrage der AHK Italien (Herbst 2019)
Download Pdf

Die befragten Unternehmen, unter denen alle bedeutenden Sektoren und Betriebsgrößen vertreten waren, zeigen weit verbreitete Vorsicht für die Zukunft in Bezug auf die Wirtschaftslage und die Schlüssel-Branchen des deutsch-italienischen Wirtschaftsaustausches. Investitionen und Beschäftigungsabsichten bleiben konstant: Deutsch-Italienische Unternehmen warten auf eine Verbesserung der Konjunktur. Der Umfrage nach sind die zentralen Risiko-Bewertungen Italiens auf den aktuellen politischen Kontext bezogen (wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, erwarteter Nachfragerückgang).

Forschung, Entwicklung und Innovation: Ein Vergleich zwischen Deutschland und Italien (2019)

In Zusammenarbeit mit Deloitte

Download Pdf

Im Bereich KI sind die öffentlichen Investitionen Deutschlands von Bedeutung (600 Millionen Euro bis 2020), während sich Italien mit einer Investition von 70 Millionen (bis 2020) erst jetzt dem Thema nähert. Die AHK-Umfrage, welche an einer Stichprobe von rund 100 Unternehmen in Italien und Deutschland durchgeführt wurde, zeigt, dass KI mittelfristig von fast der Hälfte der Stichprobe systematisch umgesetzt wird. Im vergangenen Jahr haben 24% der Unternehmen mindestens 5 Millionen Euro für KI-Technologien aufgewendet, obwohl das Investitionsvolumen für fast die Hälfte der Stichprobe unter 100.000 Euro lag (47%). Laut der Studie setzen sich italienische und deutsche Unternehmen mit den gleichen Herausforderungen im Bereich KI auseinander.

Kompetenzen und Berufsbildung 4.0 (2019)

In Zusammenarbeit mit Ipsos

Download Pdf

Die Studie zeigt ein verbreitetes, jedoch nicht vertieftes Wissen über das Thema Industrie 4.0. Der Mangel an Fachkompetenzen und die Veränderungsresistenz sind die Haupthindernisse, mit denen die Unternehmen bei der Umsetzung von I4.0 konfrontiert sind. Sie erklären sich als wenig vorbereitet auf die Herausforderungen von I4.0 und sehen in der Weiterbildung des Personals (Upskilling) die am dringendsten zuergreifende Maßnahme, deren Umsetzung jedoch an Bedingungen geknüpft wird. Die Unternehmen, die in den Schlüsselbereichen von I4.0 tätig sind, fordern immer mehr soft skills wie Problem Solving und Creative Thinking, die zurzeit sehr schwierig auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind. 

Geschlechtergleichheit und wirtschaftliches Wachstum (2018)

In Zusammenarbeit mit Ipsos
In italienischer Sprache

Download Pdf

Die Studie zeigt mehrere Ähnlichkeiten in der Situation von Frauen in Italien und Deutschland. Darunter die Quote der Absolventinnen (32% in Italien und 33% in Deutschland) und der Anteil von Frauen in den Vorständen der Top 50 Blue Chips (32% in Italien und 34% in Deutschland). Dagegen ist in Deutschland der Abstand zwischen dem Stundenlohn einer Frau (15,4 €) und dem eines Mannes (19,9 €) grösser als in Italien (14,9 € gegenüber 15,9 €). Italien ist jedoch z. B. durch eine geringere Frauenerwerbsquote (49%) als Deutschland (72%) gekennzeichnet.

Befragung der AHK-Mitglieder zur Gender Equality (2018)

In Zusammenarbeit mit Ipsos
In italienischer Sprache

Download Pdf

Wie aus der Umfrage unter den Mitgliedern der AHK Italien hervorgeht, sind die Mitarbeiter einiger Abteilungen wie IT vor allem Männer, während andere Abteilungen wie Personalwesen überwiegend weiblich sind. Das Studium und die Weiterbildung sind der erste Schritt, um jedes Talent in jeder Unternehmensfunktion bestmöglich zum Ausdruck zu bringen.

Approaching disruption (2017)

In Zusammenarbeit mit Deloitte

Download Pdf

In einem wirtschaftlichen und finanziellen Umfeld, in dem Unsicherheit die neue Normalität ist, sind Unternehmen grundsätzlich optimistisch. Firmen konzentrieren sich auf Technologie (insbesondere Analytik), investieren aber ein geringeres Budget als das, was tatsächlich benötigt wird. Sie sollten über die technologischen Aspekte hinausgehen und in Change Management, Wissenstransfer und Schulung der Mitarbeiter investieren.

Joint Production 4.0 (2016)

In Zusammenarbeit mit Roland Berger

Download Pdf

In den nächsten 20 Jahren kann Industrie 4.0 den Verlust an Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätzen in der europäischen Industrie stoppen. In diesem Zusammenhang braucht man eine koordinierte Industriepolitik zwischen Italien und Deutschland, die führenden Industrienationen Europas. Die beiden Länder sollten Vorreiter in Innovation sein und eine gemeinsame Forschungsplattform zwischen deutschen und italienischen Universitäten entwickeln.