Roberto Callieri

Vorstandsmitglied

Roberto Callieri hat sein Elektrotechnik-Studium an der Technischen Hochschule Università di Cagliari abgeschlossen und die Harvard Business School in Boston (AMP Graduate) besucht.
Seine Laufbahn bei Italcementi begann im Jahr 1990 mit technischen Aufträgen in den italienischen Anlagen. Ab 1994 hat er verschiedene Berufserfahrungen in mehreren Standorten der Italcementi-Gruppe gesammelt. Zuerst war er bei der Zementfabrik in Puerto Rico als stellvertretender Direktor tätig, dann hat er bei Essroc Cement als Produktionsleiter gearbeitet. Von 1997 bis 1999 war er Direktor der Zementfabrik in Picton, Ontario, Kanada. Im Jahr 1999 wurde er Technischer Direktor der SET Cimento (Türkei) ernannt, und ab 2001 war er Geschäftsführer der Asia Cement Public Company, der Filiale von Italcementi Group in Thailand. Im Jahr 2006 wurde er Geschäftsführer von Suez Cement in Ägypten ernannt. Ab Ende des Jahres 2011 bis zum Jahr 2016 hat er als Leiter der Zone 4 von Italcementi Group (Thailand, Indien, Sri Lanka, Kasachstan) und als Geschäftsführer von Asia Cement gearbeitet.
Seit 2016 ist er Geschäftsführer von Italcementi und seit 2018 ist er zudem Vorsitzender von Federbeton und AITEC.

„Die Deutsch-Italienische Handelskammer, mit ihrer fast einhundertjährigen Geschichte, ist ein Ort der Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.

Als Geschäftsführer eines historischen italienischen Unternehmens, das jetzt zu einer deutschen Gruppe gehört, möchte ich mit meiner italienischen und internationalen Erfahrung meinen Beitrag leisten. Das Fördern von Maßnahmen für den Austausch von Erfahrungen und Analysen ist mein Ziel, um ein besseres gegenseitiges Verständnis zwischen den beiden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemen zu befördern und die wesentlichen Synergien zwischen Italien und Deutschland zur Geltung kommen zu lassen.

Nach mehr als zwanzig Jahren internationaler Erfahrung wurde ich berufen, ein historisches italienisches Unternehmen zu leiten, als es in die führende deutsche Gruppe in der vertikal integrierten Herstellung von Baustoffen eingetreten ist. Die Erfahrung, die ich in den letzten Jahren durch die täglichen Beziehungen mit dem Topmanagement von HeidelbergCement gesammelt habe, hat mir ermöglicht, die deutsche Realität besser kennenzulernen. Darum kann ich mich sowohl auf mögliche kritische Faktoren als auch auf Entwicklungsmöglichkeiten der Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern konzentrieren“.