Die aktuelle Lage wird insgesamt weiterhin positiv eingeschätzt: 91% der Unternehmen bewerten sie als gut oder zufriedenstellend, während nur 9% sie als negativ bezeichnen. Die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate fallen jedoch zurückhaltender aus: Der Anteil derjenigen, die eine Verschlechterung erwarten, steigt auf 25% (+17% gegenüber vor sechs Monaten). Noch pessimistischer sind die Prognosen zur italienischen Konjunktur: 59% der Unternehmen erwarten in den kommenden Monaten eine Verschlechterung.
Der Nachfragerückgang bleibt das Hauptanliegen (64,6%), neu hinzugekommen ist der starke Anstieg der Energiepreise (61,5%), gefolgt von Störungen in den Lieferketten (40%) und Rohstoffpreisen (38,4%). Diese drei Faktoren bilden einen zusammenhängenden Komplex, der auf die Auswirkungen der geopolitischen Spannungen der letzten Monate zurückzuführen ist.
Zu den am häufigsten genannten Auswirkungen zählen der Anstieg der Kosten für Rohstoffe und Halbfertigprodukte (62,5%) sowie Unterbrechungen in den Lieferketten (35,9%). Nur 18,7% der Unternehmen geben an, keinerlei Auswirkungen zu spüren.